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Wanderschuhe für Damen: über Stock und Stein sicher unterwegs

Hochwertige Wanderschuhe für Damen zeichnen sich durch eine robuste Verarbeitung, eine profilierte Sohle und funktionale Eigenschaften aus. So gehören sie in jede Wanderausrüstung und sorgen für Komfort auf allen Wegen.


Ob Sie zur leichten Trekkingtour in den Wald aufbrechen oder es hoch hinaus in die Berge geht: Das richtige Schuhwerk ist das A und O für einen sicheren Weg und Komfort während Ihrer Tour. Wanderschuhe für Damen sind schmaler geschnitten als Herren-Varianten und sollten darüber hinaus eine Reihe von Kriterien erfüllen, die sie zu optimalen Begleitern machen. So spielen die Sohle sowie die Schnürung eine wichtige Rolle, die es in verschiedenen Ausführungen gibt. Das Obermaterial, das Fussbett und die Innensohle sind weitere Faktoren, die Ihre Outdoor-Touren entscheidend beeinflussen.

Funktionale Materialien: Daraus bestehen Wanderschuhe für Damen

Im Gelände und in den Bergen kann es immer zu unerwarteten Wetterwechseln kommen. Ihre Wanderschuhe sollten daher aus wasserfesten Materialien gearbeitet sein. Technologien wie GORE-TEX oder TEXAPORE halten Ihre Füsse auch bei Nässe angenehm trocken und gewährleisten zugleich eine gute Belüftung. Ein Materialmix aus Textil und Leder bietet ein angenehmes Fussklima und eine hohe Stabilität.

Wanderstiefel, die komplett aus Leder bestehen, benötigen einen gewissen Pflegeaufwand. Damit sie geschmeidig bleiben, sollten Sie sie regelmässig mit Lederpflege oder -öl behandeln. Sie trocknen zudem langsamer, sind dafür allerdings robuster und langlebiger. Synthetische Gewebe trocknen schneller und sind leichter.

Die Sohle eines Wanderschuhs besteht in der Regel aus Gummi, mitunter aus Kautschuk. Je nach Art und Kategorie des Schuhs ist die Sohle flexibel oder steif. Hier gilt: Je härter das Gelände, desto härter ist die Sohle. Dank eines ausgeprägten Profils sind Sie auf Steigungen sowie abschüssigen und unbefestigten Wegen stets sicher unterwegs. Je schwerer die Strecke, umso tiefer sollte das Profil sein.

Welche Wanderschuh-Kategorien gibt es?

Der Kauf eines Wanderschuhs für Damen will wohlüberlegt sein. Schliesslich begleitet Sie der Schuh auf vielen Kilometern, federt Ihr Eigengewicht sowie Ihr Equipment nebst Campingausrüstung und Wechselkleidung ab. Der Schuh sollte zur Route und zum Untergrund passen, um optimale Sicherheit zu gewährleisten. Mit dem passenden Wanderschuh für Damen sind weder Blasen noch schmerzende Füsse angesagt. Man unterscheidet zwischen fünf Wanderschuh-Kategorien, die sich nach der Schwere der Tour und dem Untergrund richten:

  • Leichte Wanderschuhe für einfache Wald- und Wiesenwege
  • Hohe Wanderschuhe für Tagestouren auf befestigten Wegen und mit mittelschwerem Gepäck
  • Trekkingstiefelmit hoher Schnürung und fester Sohle für unwegsames Gelände
  • Schwere Trekkingstiefel mit tiefem Profil sowie steifer Sohle für Klettertouren, steiles und unwegsames Gelände
  • Bergstiefel, die für mehrtägige Touren in grossen Höhen auf steilen und unwegsamen Untergründen optimiert sind

Wanderschuhe für Damen richtig schnüren

Die Schnürung spielt bezüglich des Komforts der Schuhe eine herausragende Rolle. Wanderschuhe werden stark strapaziert: Steigungen und abschüssiges Gelände zerren am Schuh und im Laufe einer Wanderung dehnt der Fuss sich aus. Die Schnürung sollte all dies berücksichtigen. Es gibt neben den klassischen Schnürungen verschiedene Schnellschnürsysteme, mit denen sich der Schuh blitzschnell an Ihren Fuss anpassen lässt. Lose Schnürsenkel und eine aufwendige manuelle Schnürung gehören somit der Vergangenheit an. Das System lässt sich selbst unter widrigen Bedingungen, mit Handschuhen oder kalten Fingern, noch einfach bedienen.

Bevorzugen Sie eine manuelle Schnürung, sollten Sie auf Wanderschuhe für Damen mit vielen Haken und Ösen setzen – je mehr, desto individueller lässt sich der Schuh an Ihren Fuss anpassen. Idealerweise lässt sich die Schuhlasche mit einem Haken befestigen, die sie in der Mitte hält. Die manuelle Schnürung lässt sich zudem individueller auf besondere Bedürfnisse anpassen: An Steigungen finden viele es angenehmer, den unteren Bereich des Schuhs für mehr Halt fester zu schnüren und ihn bergab in der Schuhbeuge etwas lockerer zu lassen.

Reibt der Schuh an der Ferse, kann es zu unangenehmer Blasenbildung kommen. Mit der sogenannten Flaschenzugtechnik verhindern Sie das: Fädeln Sie den Schnürsenkel dazu gerade durch die Zughaken, dann führen Sie das gegenüberliegende Ende durch den verbindenden Schnürsenkel am Zughaken. Ein kräftiger Zug und Ihr Fuss sitzt tiefer und fester im Schuh. Der gefürchtete Fersenschlupf – bei dem die Ferse am Schuh scheuert – wird so effektiv verhindert.

Wie finde ich die optimale Grösse?

Probieren Sie Ihren Wanderschuh immer mit Wandersocken an. Idealerweise nehmen Sie die Anprobe am Nachmittag vor. Dann hat der Fuss sich bereits ein wenig ausgedehnt und Sie können besser beurteilen, ob das Modell tatsächlich passt. Andernfalls laufen Sie Gefahr, den Schuh zu klein zu kaufen: Dehnen sich Ihre Füsse im Laufe der Wanderung aus, sind Druckstellen die unangenehme Folge dessen. Um die optimale Passform zu testen, gehen Sie folgendermassen vor:

  • Ziehen Sie beide Schuhe an.
  • Stellen Sie sich mit dem Absatz an eine Treppenkante.
  • Lassen Sie die Füsse leicht nach vorne kippen.
  • Stossen die Zehen nicht an der Schuhkappe an, ist die Länge optimal.

Der Schuh sollte am Spann fest sitzen, ohne zu drücken. Die Ferse liegt an und hat kein Spiel – ansonsten kann der Schuh nach einigen Kilometern an der Ferse scheuern.

Wanderschuhe für Damen sind in der Regel eher schmal geschnitten. Haben Sie breitere Füsse, lohnt sich ein Blick auf die Auswahl an Outdoorschuhen für Herren. Da Sie Wanderschuhe im Zweifelsfall eher eine Nummer grösser kaufen sollten, finden Sie mitunter dort das Paar, das zu Ihnen passt.

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