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Sakko für Herren – das Kombinationsphänomen für viele Gelegenheiten

Der Allrounder der Männer-Mode zeigt sich variabel in puncto Schnitt und Stil. Damit Sie sich vom ersten Augenblick an wohlfühlen in Ihrem Kleidungsstück, erfahren Sie im Folgenden Wissenswertes über den Klassiker.


Sie suchen einen neuen Favoriten für Ihre Garderobe? Am liebsten einen Alleskönner, den Sie im Job und in der Freizeit unterschiedlich kombiniert gleichermassen tragen können? Das Zauberwort heisst in diesem Fall: Herren-Sakko. Das Multitalent bietet Ihnen die Option, unterschiedliche Looks zu kreieren: von leger für einen Abend mit Freunden über klassisch für den Berufsalltag bis hin zu elegant für eine festliche Veranstaltung. Lassen Sie sich von der Vielseitigkeit des Sakkos für Herren begeistern und entdecken Sie die zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten.

Was ist ein Herren-Sakko und gibt es Unterschiede zu Jackett und Blazer?

Wahrscheinlich haben Sie die Begriffe auch schon einmal synonym verwendet. Das ist vollkommen gebräuchlich und wird von vielen Menschen im deutschsprachigen Raum getan. Und doch gibt es streng genommen Abweichungen zwischen den Modellen, über die sich aber selbst Experten nicht final einig sind. Eine Jackett-Sakko-Unterscheidung besagt, dass das Jackett Teil des Herrenanzugs ist, der sich dadurch auszeichnet, dass Jacke und Hose aus demselben Stoff designt sind.

Das Sakko – einreihig oder zweireihig – hingegen ist eine Komponente einer sogenannten Kombination, deren Bundfaltenhose eine andere Farbe aufweist. Das Herren-Sakko kann auch im Zusammenspiel mit Jeans oder einer Chinohose getragen werden.

In die Kategorie Anzüge & Sakkosgehört ebenfalls der Blazer. Dieser unterscheidet sich jedoch im Bereich der Herrenoberbekleidung grundlegend von seinen beiden Mode-Kollegen. Auf der Brusttasche des traditionellen Kleidungsstücks befindet sich ein Wappenaufnäher und die Knöpfe sind silber- oder goldfarben.

Welche Materialien werden für Herren-Sakkos üblicherweise verwendet?

Ursprünglich wurde das Sakko für Herren aus reiner Schurwolle gefertigt. Heutzutage gibt es ausserdem Ausführungen aus Baumwolle, Kaschmir, Polyester und Leinen sowie Mischformen. Für welche Variante Sie sich entscheiden, ist zum einen eine Frage des Geldes, das Sie bereit sind zu investieren. Zum anderen spielt die Jahreszeit, in der Sie das Sakko tragen möchten, eine entscheidende Rolle. Im Sommer bevorzugen viele Herren leichtere Stoffe wie Leinen und Baumwolle. Im Winter erzielt Wolle eine zusätzlich wärmende Wirkung.

Warum Sakko-Taschen zugenäht sind – und weitere Besonderheiten

Um das Kleidungsstück ranken sich viele Legenden und Stilfragen. Im Folgenden finden Sie einige Erläuterungen zu der Materie:

  • Warum bleibt ein Sakko-Knopf meist offen? Die wahrscheinlichste Theorie ist zurückzuführen auf König Edward VII. Aufgrund seiner korpulenten Statur liess er für einen bequemen Tragekomfort den untersten Knopf seiner Sakkos stets offen. Seine britischen Untertanen taten es ihm gleich. Daher gilt noch heute für einen Einreiher mit zwei Knöpfen, dass der unterste Knopf stets offen bleibt und beim Hinsetzen alle Knöpfe geöffnet werden. Dies verhält sich ebenso bei Modellen mit drei Knöpfen. Der mittlere wird verschlossen. Bei dem obersten entscheidet Ihre individuelle Vorliebe. Beim Zweireiher handhaben Sie es ebenso, allerdings verbleiben die geschlossenen Knöpfe auch im Sitzen.
  • Wonach wird die Knopfanzahl ausgewählt? Stilexperten empfehlen, auf die Körpergrösse zu achten. Je länger und stärker ein Mann, umso mehr Knöpfe.
  • Wie lang sollte ein Sakko sein? Modetrends lassen Ihnen viel Spielraum. Kurz geschnittene Ausführungen sind bei sehr schlanken Herren in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Die klassische Länge berechnen Sie mit einem Massband, das Sie vom Hals bis zum Fussboden anlegen.Den Messwert teilen Sie durch zwei.
  • Zugenähte Taschen: Sie dienen der Vorbeugung. Beim Anprobieren werden häufig die Hände in die Taschen gesteckt. Das führt nach vielen Wiederholungen dazu, dass diese ausleiern. Mit einer Nagelschere lassen sich die Taschen später problemlos auftrennen.

Tipp: Neigen Sie selbst dazu, viele Dinge in Ihren Sakkotaschen unterzubringen, lassen Sie diese zugenäht. Auf diese Weise verhindern Sie das Ausbeulen der Taschen und Ihr neues Sakko behält länger seine Form.

Was wird unter dem Sakko getragen und was darüber?

Üblicherweise sind Hemden die idealen Kombinationspartner. An kalten Tagen wirken ebenfallsRollkragenpullover unter dem Sakko für Herren äusserst modisch und halten warm. Weitere Zusammenstellungen ergeben sich aus dem Anlass:

  • Im Büroalltag: Für einen seriösen Auftritt wählen Sie beispielsweise ein hellblaues Oberhemd, eine Bundfalten-Hosein Grau und ein zweireihiges Sakko in Dunkelblau.
  • In der Freizeit: Mit demselben Sakkomodell kreieren Sie einen lässigen Look durch ein Polohemd oder T-Shirt in Rot und eine hellblaue Cordhose.
  • Festivität: Möchten Sie ein elegantes Outfit stylen, greifen Sie zu einer Hoseeine Nuance dunkler und einem weissen Hemd. Mit einer bordeauxfarbenen Krawatte setzen Sie einen edlen Akzent.

Zum Überziehen ist der beste Freund des Herren-Sakkos derMantel. Sie haben die Möglichkeit, zwischen Kurzmänteln, halblangen Mänteln und bodenlangen Exemplaren zu wählen. Selbstverständlich können Sie auch eine Jacke tragen. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass diese lang genug ist. Der Saum des Vestons darf in keinem Fall hervorschauen – das ist ein modisches No-Go.

Beratung: Welche Sakko-Grösse habe ich eigentlich?

Um diese zu bestimmen, sind die Masse Ihrer Ärmel, Oberarme, Ihrer Taille, Ihres Rückens und Brustbereich entscheidend. Daraus resultieren normale Konfektionsgrössen von 44 bis 62, schlanke von 88 bis 122 sowie untersetzte von 23 bis 32. Eine Herrenkonfektion 52 ergibt sich zum Beispiel aus einer Körperlänge von 1,80 m und einem Brustumfang von 1,04 m.

Neben den genannten Faktoren sind die Schultern in puncto Passform ein entscheidender Aspekt. Diese prüfen Sie auf zweierlei Art: Erstens darf der Stoff nicht spannen. Zweitens lehnen Sie sich seitlich gegen eine Wand. Stossen dabei der textile Schulterabschluss und Ihre eigene Schulter gemeinsam an die Wand, haben Sie die ideale Schulterweite gefunden.

Dieser Guide liefert Ihnen hoffentlich eine Hilfestellung, Ihr persönliches Lieblingssakko online zu entdecken.

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