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Automatikuhren für Herren: Faszination der Mechanik

Elektronische Gadgets mögen den Alltag bevölkern, aber etwas zeigt sich davon komplett unbeeindruckt: der Trend zu Automatikuhren für Herren. Erfahren Sie hier mehr über Technik und Design dieser edlen Accessoires.


Es gab eine Zeit, da verfügten alle Armbanduhren grundsätzlich über einen Handaufzug. Bei diesen spannt der Besitzer eine Feder im Inneren, indem er an der Krone dreht. Auch eine Automatikuhr verfügt über diese Feder, die das mechanische Uhrwerk mit seinen kleinen Zahnrädern antreibt. Der Unterschied: Eine Automatikuhr zieht sich selbstständig auf! Was von aussen betrachtet wie Magie erscheint, beruht letzten Endes auf simpler Physik: Im Inneren der Uhr befindet sich eine zentral aufgehängte, asymmetrische Schwungmasse, der sogenannte Rotor. Jedes Mal, wenn Sie Ihr Handgelenk bewegen, bewegt sich der Rotor um seine Achse und spannt im Zuge dessen die Feder.

Die klassische Linie: elegante Automatikuhren für Männer

Im englischen Sprachraum sind sie als „Dress Watches“ bekannt: Automatikuhren für Herren, die einer traditionellen Designlinie folgen. Mit diesen Zeitmessern setzen sie einen stilvollen Akzent zumAnzugoder einem Outfit mit Sakko. In diesem Segment ist zum Beispiel die Marke Bulova erwähnenswert: Die Anzuguhren des Herstellers zeichnen sich durch die puristischen Gehäuse aus, die unter anderem Anleihen an historische Vorbilder aus den 50er- und 60er-Jahren nehmen. Auch die Zifferblätter strahlen mit ihren filigranen Zeigern und feinen Stabindizes oder römischen Ziffern Eleganz aus. Diese Automatikuhren für Herren sind in Stahl und mit IP-Vergoldung erhältlich, sodass sie sich perfekt auf Manschettenknöpfe & Co. abstimmen lassen. Für den letzten Schliff sorgen edle Armbänder aus geprägtem Echtleder.

Alternativ gibt es die klassischen Zeitmesser von Bulova, aber etwa auch Modelle von PULSAR mit Metallbändern. Diese verleihen den Uhren eine sportive Note, gleichzeitig erscheinen sie wesentlich dezenter als reinrassige Sport- oder Taucheruhren. Das macht sie ausgesprochen vielseitig: Sie sind zurückhaltend genug, um sie zum Anzug zu tragen, und funktionieren ebenso gut mit Jeans.

Die Vorteile einer Automatikuhr für Herren im Überblick

Die spezielle Konstruktion bringt ein paar Vorteile mit sich – sowohl rein praktischer als auch emotionaler und ästhetischer Natur:

  • Das tägliche Aufziehen derArmbanduhrentfällt. Und wenn Sie die Uhr zwischendurch ablegen – zum Beispiel über Nacht – läuft diese noch längere Zeit weiter: Die Gangreserve der meisten Modelle beträgt rund zwei Tage.
  • Damit ist das Handling ebenso unkompliziert wie das einer Quarzuhr. Mit einem Unterschied: Eine Automatikuhr benötigt keine Batterie. Somit kann diese nicht zu einem ungünstigen Zeitpunkt ausfallen, etwa im Urlaub.
  • Das entscheidende Argument für Uhrenliebhaber ist jedoch: Eine Automatikuhr für Herren besitzt ein faszinierendes Innenleben. Diesem können Sie teilweise sogar bei der Arbeit zusehen: Viele Exemplare sind mit einem durchsichtigen Glasboden ausgestattet.

Markantes Design fürs Handgelenk: Sport- und Taucheruhren

Ausser mit ihren inneren Werten überzeugen die aktuellen Automatikuhren für Herren mit ihrer ansprechenden Gestaltung. Sie haben die Wahl zwischen zwei grundlegenden Optionen: sportlichen und klassischen Modellen. Bei den Uhren der ersten Kategorie kommen die Designinspirationen beispielsweise vonFliegeruhrenund Militäruhren. Zu den typischen Merkmalen gehören breite Glaseinfassungen (Lünetten), leuchtstarke Indizes und Ziffern sowie grössere Gehäuse für eine hohe Präsenz am Handgelenk. Die Armbänder sind aus Metall oder aus wasserbeständigem Silikon oder Kautschuk gearbeitet. Ebenfalls im Trend liegen Taucheruhren. Hier kommt ein kleiner Überblick über die Highlights des Sortiments:

  • Einen hervorragenden Ruf besitzen die Taucheruhren vonCITIZENaus der Promaster-Serie – nicht nur bei Tauchern, sondern auch bei Outdoor-Sportlern. Sie erfüllen die Anforderungen der ISO-Normen im Hinblick auf Wasserdichtigkeit und Ablesbarkeit und erfreuen mit einer funktionellen, schnörkellosen Optik.
  • HÆMMER Germany produziert sportlich-markante Armbanduhren in auffälligen Designs. Der Clou: Alle Modelle gibt es ausschliesslich in limitierten Auflagen – von maximal 999 Stück oder weniger. Ebenfalls charakteristisch ist die links positionierte Krone, die den aussergewöhnlichen Charakter der Zeitmesser unterstreicht.
  • Auch Seven-24 setzt auf den Mix aus modernen, expressiv gestalteten Gehäusen und hochwertiger Mechanik. Viele der Uhren besitzen eine sogenannte offene Unruh, die Sie durch eine Öffnung im Zifferblatt beobachten können: Sie übersetzt die Federspannung in periodische Schwingungen, die die Basis für die Zeitmessung bilden.

Was die Automatikuhren für Herren der drei Hersteller gemeinsam haben? Sie harmonieren ausgezeichnet mit moderner Casual Wear – von der edlen Lederjacke mit Boots bis zum Hoodie mit Sneakern.

Ein Wort zur Wasserdichtigkeit: Was bedeuten die Werte?

Suchen Sie eine Automatikuhr für Herren, die Sie unbesorgt im Pool oder beim Wassersport tragen können? Dann ist eine ausreichende Wasserdichtigkeit unabdingbar. Eine Uhr, die Sie bei Aktivitäten wie Schwimmen, Schnorcheln oder Surfen verwenden, sollte einem Wasserdruck von 10 bar standhalten. Manche Hersteller geben gleichzeitig eine Tiefenangabe an. In diesem Fall wären das 100 Meter. Das sorgt teilweise für Verwirrung: Warum muss die Uhr einem so hohen Druck standhalten, wenn Sie doch gar nicht so tief tauchen? Der Grund: Die Angaben beziehen sich auf den Ruhezustand, bei dem sich die Uhr nicht im Wasser bewegt. Eine Wasserdichtigkeit von 10 bar/100 Metern garantiert, dass die Uhr dicht bleibt, wenn Sie kräftige Schwimmzüge machen oder ins Wasser springen.

Bei Taucheruhren sind die Anforderungen noch ein Stückchen höher. Deshalb ist bei Modellen renommierter Hersteller eine Tiefeneinstufung von 20 bar/200 Meter üblich.

Tipp für den Online-Kauf: Wie Sie die Grösse besser einschätzen

Sie haben Ihr Auge auf eine bestimmte Automatikuhr für Herren geworfen und fragen sich, wie sie „in echt“ wirkt? Monitore sind unterschiedlich gross und stellen Bilder in der Regel nicht in Originalgrösse dar. Aber Sie können sich mit einem kleinen Trick behelfen, um sich einen besseren Eindruck zu verschaffen: Nehmen Sie ein Lineal und halten Sie es an das Foto der Armbanduhr auf dem Bildschirm. Dann stellen Sie mittels der Zoomfunktion Ihres Browsers die Grösse so ein, dass dessen Durchmesser mit der Angabe des Durchmessers in der Beschreibung übereinstimmt. Voilà!

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