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Brutscheln, braten, schmoren: Das schönste Rezept von früher

Endlich Sonntag! Kein Tag der Woche wurde früher sehnlichster erwartet. Der Grund dafür liegt ganz klar bei Omas Kochkünsten, die sonntags so manche Leckerei für die Kinder und Enkelkinder auf den Tisch gezaubert hat. Am besten haben allen immer die Rinderrouladen geschmeckt. Wie du deiner Oma alle Ehre machst, das erfährst du hier.

Rinderrouladen á la Grossmama

Der Klassiker schlechthin und wohl nicht zu toppen: Töpfe mit leckeren Rinderrouladen darin, selbstverständlich liebevoll zubereitet von der Oma. Wenn der Duft von frischen Rouladen durch das Haus wabert, lassen sich die Familienmitglieder nicht lange bitten. Wichtig dafür ist vor allem ein grosser Schmortopf oder Bräter. Für vier Personen benötigst du:

  • 4 Rinderrouladen vom Metzger deines Vertrauens
  • 50 g Bauchspeck gewürfelt
  • 3 gehackte Zwiebeln
  • 2 gehackte Essiggurken
  • 1 Bund Petersilie gehackt
  • 4 TL Senf
  • 3 EL Öl
  • 1 Bund Suppengrün, stückig geschnitten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Fäden, Rouladen-Nadeln oder Zahnstocher zum Fixieren der Rouladen

So gehst du vor

Die Rouladen breitest du als erstes aus und würzt sie kräftig mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer von beiden Seiten. Danach bestreichst du jede Roulade mit je einem Teelöffel Senf. Darauf gibst du dann den Speck, die Gurken, die Petersilie und die Zwiebeln. Lass etwas von den gehackten Zwiebeln noch für die Sosse übrig. Bevor die die Rouladen einrollst, schlage sie unbedingt erst an den langen Seiten ein, damit nichts rausfällt. Nun kannst du sie gleichmässig aufrollen und mit Zahnstochern, den Rouladen-Nadeln oder dem Faden fixieren. Im Bräter oder einem deiner grossen Töpfe werden die Rouladen in dem Öl dann zunächst scharf angebraten. Als Nächstes gibst du das Suppengrün und den Rest der Zwiebeln dazu, mitbraten und dann mit Wasser oder Rotwein ablöschen. Das Ganze muss nun etwa 1 Stunde und 20 Minuten einkochen. Achtung, nur leicht köcheln! Zwischendurch die Rouladen umdrehen und schauen, ob Flüssigkeit nachgefüllt werden muss. Im Anschluss daran werden die Rouladen aus dem Bräter entfernt und der Sud wird mit dem Pürierstab gut durchpüriert. Fertig! Dazu schmecken Klösse oder Serviettenknödel! Mhm… ganz wie früher!

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