Selbstgemachte gelbe Curry Paste nach thailändischer Art

Auf kulinarischer Reise mit foodwerk.ch: Caro und Tobi nehmen uns heute ein Stück mit nach Thailand und zeigen, wie sich ein traditionell zubereitetes gelbes Thai Curry ganz einfach zuhause nachkochen lässt. Ein aromatisch würziger Genuss, der die Reiselust weckt oder auch so manch schöne Urlaubserinnerung wachruft.

Thai Curry

Schon gut einen Monat sind wir nun zurück von unserem phantastischen Urlaub in Thailand. Nebst vielen Erinnerungen und Eindrücken haben wir als passionierte Foodies natürlich auch Rezepte mit nach Hause gebracht. Eines davon von einem gelben Thai Curry mit Hähnchen und Ananas. Dieses Rezept für die Currypaste wurde uns im Elephant Hills im Nationalpark von Kao Sok von einer Einheimischen gezeigt. Jede Familie hat ein etwas unterschiedliches Rezept, das sich aber nur minimal unterscheidet. Wir haben uns für euch umgehört und für euch das für uns passendste Rezept mitgebracht. Den Chili nennen sie mit einem Grinsen im Gesicht Thai Candy.

Genau solche Rezepte sind einfach toll um die Erinnerungen an den Urlaub nicht verblassen zu lassen und tolle Momente in Gedanken wieder zu durchleben. Zudem ist die Currypaste innerhalb von 20 Minuten zubereitet und lässt sich in einem Glas sehr gut einige Zeit aufbewahren. Erfahrungswerte dazu können wir euch momentan noch nicht nennen, wie lange das haltbar ist. Wir gehen von einigen Wochen aus. Ansonsten könnte sie auch tiefgefroren werden. Auf jeden Fall habt ihr so die Basis um ein leckeres Thai Curry zu machen. Die Thais verwenden hierzu als Grundzutat nur Kokosmilch welche sie zusammen mit der Currypaste aufkochen und geben ihre Zutaten nach Wahl dazu. In diesem Falle wie hier einfach mit Hähnchen, Ananas und Kafir Limettenblätter. Diese bekommen wir sogar im gut sortierten Supermarkt in einem Asia Kit, welches zusätzlich auch Zitronengras, Chili etc. enthält oder ganz problemlos in jedem Asia Shop.

Nun also zu unserem original thailändischen Rezept.

Thai Curry

Für die Curry Paste benötigt ihr folgende Zutaten:

2 TL Zitronengras
1-2 TL Galgant
2 TL Knoblauch
3 TL Schalotten
1 TL Kurkuma
1 TL Ingwer
1 TL Salz
½ TL Koriander, gemahlen
½ TL Kreuzkümmel
1 TL Kafir Limettenblätter
2 TL Currypulver, mild
Chili getrocknet nach Belieben

Die Zutaten fein schneiden. Je feiner ihr schneidet, umso weniger Zeit benötigt ihr anschliessend beim Mörsern. Alle Zutaten, bis auf die gemahlenen, in den Mörser geben und ca. 10 - 20 Minuten kräftig zerkleinern. Ihr braucht etwas Zeit, bis ihr eine Paste habt. Ihr werdet aber mit bestem Geschmack belohnt. Zum Schluss haben wir dann noch die gemahlenen Zutaten hinzugegeben. Das Currypulver könnt ihr eigentlich auch weglassen. Einige Thais machen es mit Currypulver, andere ohne. Wir haben es zur Unterstützung hinzugefügt. Die Paste am besten in ein sauberes und gut schliessendes Glas geben. So könnt ihr die Paste einige Wochen im Kühlschrank aufbewahren und habt immer frische Paste griffbereit.



Thai Curry

Für die Curry Paste benötigt ihr folgende Zutaten:

Um nun das Kaeng Kai Subarod (Curry mit Hähnchen und Ananas) herzustellen, benötigt ihr noch folgende Zutaten für 4 Personen:

500 g Hähnchenbrust
2-4 EL Currypaste, je nach gewünschtem Geschmack
500 ml Kokosmilch, ungesüsst
Salz
Kafir Limettenblätter
Limette

Die Hähnchenbrust in Stücke schneiden. Die Kokosmilch erhitzen. Gebt nun nach und nach Curry Paste hinzu, bis ihr den gewünschten Schärfegrad erreicht habt. Salzt das Ganze und gebt die in Stücke geschnittenen Ananas hinzu. Lasst das Curry kurz aufkochen und gebt anschliessend die Hähnchenstreifen und die Kafir Limettenblätter hinzu und lasst das Curry so lange köcheln, bis das Poulet durchgegart ist. Dies dauert in der Regel ca. 2 Minuten, je nach Grösse der Hähnchenstreifen. Mit Basmatireis serviert, wird dieses Gericht ein Abstecher nach Thailand, der unsere Erinnerungen von nun an immer wieder erfrischen wird, denn das Leben isst bunt!



Thai Curry

Bilder: foodwerk.ch / Caro und Tobi Thaler