Urbane Schweiz – Erleben Sie Bern von seiner schönsten Seite

    Von Basel aus geht es in der dritten Runde unserer Reihe «Urbane Schweiz» direkt in die Hauptstadt Bern. An der Aareschleife gelegen bietet Bern Besuchern viel Natur, ein reichhaltiges kulturelles Angebot und die wunderschöne Architektur, die Bern zum UNESCO-Kulturerbe macht. Das ist jedoch noch nicht alles. Der wahre Charme der Stadt liegt in den Herzen ihrer Bewohner. Deshalb haben wir fünf Berner gefragt, wo sie am liebsten ein Buch lesen, Sport treiben oder sich auch mal einfach nur entspannen.

    Entdecken Sie die schönsten Orte in Bern abseits der Touristenpfade, getestet und für gut befunden von Leuten, die es wissen müssen. Kommen Sie mit zum Guerilla Yoga im Lorrainebad, zu einem Spaziergang durch das Altenberg Quartier und entdecken Sie, wo Sie die besten Angebote für Kinder finden.

    Diese fünf Orte sollten Sie sich für Ihren nächsten Ausflug nach Bern notieren:

    #1 Das Altenberg Quartier – Ein Ort der Ruhe

    #2 Zwischen Blumen, Bäumen und spielenden Kindern

    #3 Rundgang durch das Lorraine Quartier

    #4 Guerilla Yoga im Lorrainebad

    #5 Die untere Berner Altstadt – UNESCO Kulturerbe

    #1 Das Altenberg Quartier – Ein Ort der Ruhe

    «Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass in einer anderen Hauptstadt der Welt Ruhe und Hektik so nahe beieinanderliegen wie in Bern. Nur einen Katzensprung von der belebten Altstadt und den Touristenattraktionen Bärengraben und Rosengarten entfernt liegt meine persönliche Ruheoase, das Altenberg Quartier. Dieser aussergewöhnliche Ort erstreckt sich von der Kornhausbrücke entlang der Aare bis zum Bärengraben und eignet sich ausgezeichnet für Spaziergänge und Entdeckungstouren. Dank des Salem Spitals und verschiedenen Alters- und Pflegeheimen hat es viele Grünflächen, Teiche und Sitzbänke, welche zum Verweilen einladen. Zudem führen die versteckten Wege an wunderschönen Häusern und Villen vorbei. Im Sommer ist die Strecke rund um den Altenbergsteg bis in die Lorraine ausserdem eine der schönsten Badestrecken an der Aare. Diese Ruhe und dieser Frieden mit Blick auf die Altstadt faszinieren mich jedes Mal von Neuem. Ein solcher Ort mitten in der Stadt ist einfach einzigartig und deshalb mein ganz persönlicher Tipp für Bern.»    

    Auf welche Weise Sie Bern wie ein echter Einheimischer erleben, erfahren Sie hier.   

    Anna von 3rd Culture Kid

    Als Third Culture Kid wurde mir das Reisen sozusagen in die Wiege gelegt. Auf meinem Blog berichte ich von meinen Abenteuern rund um den Globus. Komm mit auf meine Reise und erfahre, wie ich die Welt sehe.


    #2 Zwischen Blumen, Bäumen und spielenden Kindern

    «Grün, gemütliches Ambiente, Platz zum Verweilen und ein guter Kaffee – das sind die Dinge, die für mich einen Ort ausmachen, an dem ich mit Kind geniessen gehe. Und solche Ecken gibt es in Bern einige. Auf der Münsterplattform mitten in der Altstadt Bern kann man auf dem Rasen liegen und in den Himmel schauen, die Kinder spielen und auch die Hunde haben ihren Freiraum. Direkt an einem Seelein gelegen grenzt die Café-Bar Campo an den Liebefeld Park. Schon fast ein bisschen Riviera-Stimmung. An Bistrotischen, in Hängesitzen oder auf den Treppenstufen zum kleinen Gewässer hin schaut man den schwimmenden Entchen im Schilf zu. Und ganz grün wird es im Café Fleuri: Eine Oase im Herzen des Botanischen Gartens, wo es gut duftet und auch eine entzückende Schildkröte lebt. Wenn es regnet, werden die Bistrotische im Sukkulentenhaus aufgestellt. Tropical Feeling pur!»

    Wo Sie in Bern noch mit Kind entspannen können, erfahren Sie hier.

    Camilla von babybaern.ch

    Ich betreibe die Internetseite Baby Bärn seit Anfang 2017, seitdem ich festgestellt habe, dass eine zentrale Online-Plattform für Eltern mit Baby in Bern fehlt. Ich möchte darüber informieren, wo man am besten stillt, wickelt und Kaffee trinkt.


    #3 Rundgang durch das Lorraine Quartier in Bern

    «Nördlich der Berner Altstadt wohnten vorrangig Arbeiter und Handwerker. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verarmte das Quartier immer mehr, bis die Stadt eingriff und bezahlbare Wohnungen in dem Armenviertel baute. Doch auch in den 1990er-Jahren hatte sich am Charakter des Quartiers nicht viel geändert. Gebäude und Strassenzüge waren sanierungsbedürftig und es lebten wegen der billigen Mieten vor allem Arme, Arbeitslose und Alternative im Lorraine Quartier. Das führte dazu, dass vor allem die alternativen Bewohner den Wohn- und Lebensraum nach ihren Vorstellungen (um)gestalteten. Spezielle Cafés wie das Café Kairo oder der Wartsaal laden zu einer Auszeit bei frischem Kaffee ein. In den verkehrsberuhigten und selbst bepflanzten Zonen kann man schön verweilen Sehr zu empfehlen ist auch die Terrasse des Okra Restaurants. Das reichhaltige Kulturangebot und die individuellen Läden machten das ehemalige „Ghetto“ zum Trendquartier, was ein neues Publikum anlockte. Heute wohnen im Lorraine Quartier alteingesessene und neu dazugekommene Bewohner friedlich neben- und miteinander.»

    Zum kompletten Stadtrundgang durch das Lorraine Quartier mit handgemalter Karte geht es hier entlang.

    Beatrice Lang von berninside.ch

    Ich berichte über die Berner Design- und Kunsthandwerks-Szene. Als Stadtführerin, Altstadtbewohnerin und Schmuckdesignerin weiß ich, wo Berns Tauben gern schlafen und wo es eine heisse Schoggi mit atemberaubender Aussicht gibt. In meiner Lädeli-Tour führe ich Sie zu den besten Shops in Bern.


    #4 Guerilla Yoga an der Aare

    «Sportlich und unkonventionell den einmaligen Charme Berns erleben, seine pittoresken Plätze und Bewohner kennenlernen, das alles geht und zwar den ganzen Sommer hindurch, jeden Sonntag um 11 Uhr mit den Yogastunden von Guerilla Yoga Bern. Jeweils 24 Stunden vorher wird der Ort auf der FB-Seite oder auf Instagram bekannt gegeben. Es macht unheimlich Spass, in den Sonntag mit so viel positiver Energie zu starten. Allein, mit der Familie oder mit Freunden – Anfänger oder Fortgeschrittene. Es ist eine dynamische Gemeinschaft, die zusammen Yoga praktiziert. Nach dem Training ergibt es sich oftmals, dass man zusammen einen Kaffee trinkt oder noch in die Aare hüpft. Genau das ist die Absicht der drei Macherinnen. Sie und alle Yogalehrer arbeiten ehrenamtlich, der Eintritt ist frei, mit Kollekte für Projekte, die jeweils vor der Stunde vorgestellt werden. Wer bei schlechtem Wetter eine mentale Auszeit braucht, der wird im Open Yoga, Yoga Luna oder Hot Yoga Bern fündig.»

    Was genau Hot Yoga ist und wie es Slavia bei ihren Probewochen dort ergangen ist, lesen Sie hier.   

    Slavia von wo-men-talk.ch

    Mein Blog ist so facettenreich wie ich und das Leben selber. Ich teste alles auf Herz und Nieren, was neu auf den Markt kommt oder sich grosser Beliebtheit erfreut und teile meine Erfahrungen und Ergebnisse mit meiner Gemeinschaft. So könnt ihr von meinen Testberichten lernen, euch inspirieren lassen und Zeit sparen. Mein Blog ist für jedermann und -frau!


    #5 Die untere Berner Altstadt – UNESCO Kulturerbe

    «Sich in Bern auf einen einzigen sehenswerten Ort festlegen zu müssen, ist eine echte Herausforderung. Denn Bern ist ein Gesamtpaket, das es mit allen Sinnen zu entdecken gilt. Sei es an oder in der Aare, auf dem Gurten, in einer der zahlreichen originellen Beizlis. Ich empfehle die untere Berner Altstadt, UNESCO-Kulturerbe – pittoresk, aber durchaus lebendig. Starten Sie auf dem Kornhausplatz mit dem legendären Kultrestaurant und Lieblingsbeiz von Polo Hofer selig, dem Café des Pyrénées (von den Bernern liebevoll «Pyri» genannt) in der Rathausgasse mit ihren vielen originellen Wein- und Bierbars wie dem «Biercafé au Trappiste» oder dem «Les Amis». Dort finden auch des Öfteren Konzerte statt. Auch in der weiter rechts gelegenen Münstergasse gibt es neben speziellen Geschäften, wie der Sattlerei Fiona Losinger, Treffpunkte wie den «Falken» oder das «Parlament». Last but not least lohnt sich ein Gang zu der meiner Meinung nach schönsten Gasse Berns – der Postgasse. Nirgends sind die Lauben tiefer, nirgends fühlt man sich mehr ins Mittelalter zurückversetzt. Hier finden sich modernste Grafikateliers und Einrichtungsgeschäfte neben wunderschönen Brocantes – wie derjenigen von Nelly Steiner, einer über 80 Jahre alten Dame.»

    Witziges, Schönes, Neues, Offizielles aber auch Provokatives aus Bern für Bernerinnen und Berner gibt es auf dem BÄRN!BLOG. 

    Michèle Freiburghaus vom BÄRN!BLOG

    Der BÄRN!BLOG ist ein Gemeinschaftswerk von Berner Persönlichkeiten, von mir lanciert und bewirtschaftet. Ein bunter Mix von Informationen aus Kultur, Gewerbe, der Stadt Bern und persönlichen Blogbeiträgen. BÄRN!BLOG ist die aktuelle Ergänzung zum BÄRN!MAGAZIN, das dem BÄRN!VERLAG entstammt.

    Bild 1: fotolia / Mara Zemgaliete // Bild 2: Paranoid / CC0 // Bild 3: 3rd Cultur Kid / Anna Schuler // Bild 4: Hadi / CC BY-SA 3.0 // Bild 5: Berninside/ Beatrice Lang // Bild 6: Wo-Men-Talk / Slavia Karlen // Bild 7: Bärn!Blog / Michèle Freiburghaus 

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