Feine Ideen zur Rhabarber-Saison

    Im April startet die Rhabarber-Saison und wir können es kaum erwarten, neue köstliche Rezepte rund um den gesunden Allrounder auszuprobieren. Wir stellen Ihnen das Staudengewächs mit der fruchtig-sauren Note vor und verraten unser Lieblingsrezept für ein feinwürziges Rhabarber-Chutney.

    Gesund und kalorienarm

    Rhabarber ist reich an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen und ist dazu besonders kalorienarm. 100 Gramm enthalten gerade einmal 14 Kilokalorien. Doch aufgepasst: Durch seine Verwendung in süssen Speisen hebt sich diese positive Eigenschaft schnell wieder auf.

    Frisch und vielfältig

    Ob vom Wochenmarkt oder aus dem eigenen Garten – fest und glänzend muss er sein. Außerdem gilt die Faustregel: Je grüner die Stängel umso saurer der Geschmack. Die grünstieligen Rhabarberstangen eignen sich besonders gut für den klassischen Kompott und Marmeladen. Etwas milder ist der rotschalige Rhabarber. Diese Variante ist am weitesten verbreitet und schmeckt am besten als Belag einer feinen Tarte oder als herzhafte Beilage. Richtig lieblich hingegen ist der sogenannte Himbeer-Rhabarber. Er eignet sich hervorragend für die Zubereitung eines Fruchtsalats.


    Vorsicht ist bei Blättern und Schale geboten, die Oxalsäure enthalten. Die Fruchtsäure ist wenig bekömmlich und in gro
    ssen Mengen schädlich. Durch Garen oder Backen verringert sich der Oxalgehalt jedoch auf eine unbedenkliche Konzentration.

    In ein feuchtes Tuch eingeschlagen hält sich Rhabarber drei bis fünf Tage im Gemüsefach Ihres Kühlschranks. Um die Saison ein wenig zu verlängern, können Sie das süss-herbe Gemüse auch bis zu einem halben Jahr einfrieren. Dazu den geschälten Rhabarber in Stücke schneiden und in Gefrierbeutel oder in Frischhaltedosen portionieren.



    Rezept: Rhabarber-Chutney

    Haben Sie Rhabarber bisher nur als Kompott zubereitet oder für einen feinen Crumble benützt? Dann probieren Sie gern einmal die herzhafte Variante – mit einem feinwürzigen Chutney.

    Zutaten:

    500 g Rhabarber
    125 g Zwiebeln
    100 g Sultaninen
    1 TL Senfkörner
    0,5 TL Zimt
    0,5 TL Ingwerpulver
    1 Prise Cayennepfeffer
    175 ml Apfelessig
    350g Rohrohrzucker
    Etwas Salz und Pfeffer

    Und so wird’s gemacht:

    1. Für die Zubereitung des Rhabarbers entfernen Sie die Blätter und spülen ihn mit klarem Wasser ab. Sand und Erde können gegebenenfalls mit einem feuchten Tuch entfernt werden. Schälen Sie den Rhabarber mit einem Sparschäler und schneiden Sie den holzigen Wurzelansatz sauber ab. Anschliessend in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel ebenfalls schälen und fein hacken.

    2. Geben Sie den Rhabarber zusammen mit Zwiebeln und Sultaninen in einen Topf. Senfkörner, Ingwer, Cayennepfeffer, Zimt und Essig hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse zum Kochen bringen. Anschliessend den Rohrohrzucker untermischen und unter Rühren und bei reduzierter Hitze etwa 20 Minuten eindicken lassen.  

    3. Noch heiss in Einmachgläser füllen, sofort schliessen und auf dem Kopf stehend auskühlen lassen. Das Rhabarber-Chutney schmeckt besonders gut zu Grillfleisch und in Kombination mit Käse. En Guete!


    Bild 1: © StockFood, Jalag, Westermann, Jan-Peter // Bild 2: © StockFood, Smend, Maja // Bild 3: © StockFood, Castilho, Rua

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