Gartentipps im Mai: Der perfekte Rasen

    Wärmende Sonnenstrahlen, Wassermelone, barfuss im Gras – der Sommer ist die schönste Zeit für ein Picknick auf dem Rasen. Wir verraten Ihnen 6 Tipps, mit denen Ihr Garten wieder satt grün und besonders frisch aussieht.
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    1. Schnitt für Schnitt: Rasenmähen

    Beim ersten Rasenschnitt des Jahres werden immer nur die Grasspitzen geschnitten. Anschliessend dürfen Sie Ihren Gebrauchsrasen auf eine Höhe von 3,5 bis 5 cm und Zierrasen auf 2 bis 3,5 cm trimmen. Regelmässiges Mähen ist das A und O für dichten und widerstandsfähigen Rasen. Das bedeutet, dass Sie während der Sommermonate mindestens alle zehn Tage zum Mäher greifen sollten. Die Ziervariante hingegen kommt jedoch häufiger unters Messer: zwei bis drei Mal pro Woche sind ideal.

    2. Vertikutieren: So geht's

    Wenn sich im Laufe der Zeit viele Blätterrückstande und Moos zwischen den einzelnen Halmen ansammeln, ist der Rasen irgendwann nicht mehr in der Lage, selbstständig zu atmen und Nährstoffe aufzunehmen. Deshalb sollten Sie ihn regelmässig vertikutieren. Ein elektrischer Vertikutierer durchkämmt den Boden senkrecht mit Messern, entfernt so die eingelagerten Rückstände und lüftet den Rasen. Einmal im Jahr sollte er nacheinander in Längs- und Querrichtung vertikutiert werden. Das machen Sie am besten nach dem ersten Mähen im Frühjahr.

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    Falls das Vertikutieren zu keinem Erfolg geführt hat, müssen Sie den Rasen umgraben. Die alte Grasnarbe wird hierfür mit einem Spaten dünn abgetragen und im Anschluss umgekehrt im Kompost geschichtet. Bedecken Sie den Boden nun mit einer fünf Zentimeter hohen Schicht Sand. Zerkrümeln Sie ihn mit einer Grabgabel, so entfernen Sie auch Steine und alte Wurzeln. Nach ein paar Tagen dürfen Sie die Fläche mit einem Rechen glätten, im Anschluss walzen. Wenn sich der Boden nicht mehr setzt, geht es ans Aussäen.

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    3. Von Samen bis zum Dünger

    Nach dem Vertikutieren sind im Rasen häufig kahle Stellen sichtbar. Dort muss schnell nachgesät werden, bevor sich Unkraut ausbreiten kann. Wenn das Thermometer die 15 Grad-Marke geknackt hat, geht es ans Düngen. Verteilen Sie diesen auf dem trockenen Rasen, den Sie im Anschluss bewässern. Tipp: Bei sehr heissen Temperaturen sollten Sie erst in den Abendstunden zum Dünger greifen, ansonsten verbrennt dieser das Gras.

    4. Ein bisschen Torf schadet nie

    Da es teilweise bis zu zwölf Wochen dauert, bis Düngemittel vollkommen vom Boden aufgenommen werden, breiten Sie am besten eine Torfschicht auf die ausgebrachten Samen aus. Wählen Sie eine möglichst feine und krümelige Variante. Sie speichert die Regennässe und lässt die Saat in Ruhe keimen, ohne dass sie weggeschwemmt wird. Ein weiterer Vorteil: gefrässige Vögel kommen nicht so leicht an die Samen.

    5. Regelmässige Pflege

    Jetzt, wo Ihr Rasen in voller Pracht grünt, wollen Sie diesen Anblick natürlich gerne immer geniessen. Dazu ist nicht nur regelmässiges Mähen, sondern auch eine ausreichende Bewässerung nötig. Denn ein gesunder Rasen wehrt sich meist von selbst gegen lästiges Moos oder Unkraut.

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    Doch was heisst regelmässig? Der Tritttest verrät Ihnen, wann die Halme durstig sind. Sollten sich diese nicht mehr von selbst aufrichten, ist es höchste Zeit für Feuchtigkeit. Planen Sie hierfür am besten die frühen Morgen- oder späten Abendstunden ein. Der ausgekühlte Boden kann das Wasser dann am besten aufnehmen.

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    6. Geniessermomente

    Wozu das alles? Richtig, nach getaner Arbeit geht es ans Geniessen. Schaffen Sie sich ein schönes Plätzchen zum Entspannen. Mit einem tollen Gartenmöbelset finden all Ihre Liebsten Platz für ein ausgiebiges Frühstück in der Sonne. Sollte es jedoch zu heiss werden, kommt ein Sonnenschirm ins Spiel. Da schwere Betonschirmständer Ihren Rasen plätten würden, greifen Sie am besten zu einem Rasendorn. Einfach ins Grün stechen und schon bekommt der Sonnenschirm seinen festen Platz. So kann der Sommer doch kommen!

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